Frauenbewegung in Iran: Haft und Sckikanen




Die Aktivistinnen der Kampagne für Gleichberechtigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, im Iran eine Million Unterschriften zu sammeln,um ein Ende der gesetzlichen Diskriminierung von Frauen zu erreichen, sind Schikanen und Festnahmen ausgesetzt.
Amnesty International dokumentiert seit zwei Jahren zahlreiche Vorfälle, bei denen Aktivistinnen eingeschüchtert und drangsaliert werden: Sie empfangen Drohanrufe von Personen, die sich als Angehörige des Geheimdienstministeriums ausgeben und sie warnen, an geplanten Versammlungenteilzunehmen.Die Aktivistinnen werden daran gehindert, friedliche Demonstrationen abzuhalten.Die Website ihrer Kampagne wurde mindestens elf Mal von den Behörden blockiert.
Auch die Justiz hat den Druck auf die Frauenaktivistinnen in den vergangenen Monaten erhöht.
Das Gericht befindet sie für schuldig, durch die "Verbreitung von Propaganda gegen das System gegen die nationale Sicherheit gehandelt" zu haben.

Einige der Betroffenen:
Hana Abdi, Ronak Safarzadeh, Zeynab Bayzeydi, Delaram Ali, Amir Yaghoub-Ali, Nasrin Sotoudeh, Mansoureh Shoja´i, Mahboubeh Karami, Maryam Hosseinkhah, Parvin Ardalan, Jelveh Javaheri, Nahid Kesharvarz und Esha Momeni.